11.05.2019, WIENERACHTER, Donaukanal


Erfolg für die DONAUBUND/LIA RGM. V8 beim WIENERACHTER 2019


Zunächst ein großes Dankeschön an den Veranstalter, dem Ruderclub Pirat – allen voran Daniel Drobil und seinem Team, das diese Regatta möglich gemacht hat. Das war sicher nicht einfach..

Mit geänderten Rahmenbedingengen – einmal die rund 2500 Meter „mit“ und einmal „gegen“ die Strömung galt es zu rudern. Somit war es gleichzeitig die "schnellste" und die "langsamste" Achterregatta. Der Wettergott hatte Erbarmen und statt dem angekündigten strömenden Regen war es bis nach der Siegerehrung trocken.

38 Achter Crews aus 5 Nationen waren am 11.5.2019 dabei, beim fast „historischen“ Ruderrennen auf dem Wiener Donaukanal, dem WIENERACHTER. Vor 90 Jahren fand ein solches Rennen bereits statt.


Unser blaues Boot siegte (denn wir haben es an die Studentencrew aus Novi Sad verborgt)


und wurde auch Zweiter. Ebenso Hannah, unsere Steuerfrau – auch Sie durfte die Jungs aus Novi Sad steuern, die letzlich in der Zeit von 17:58 mit 6 Sekunden Vorsprung gewannen. Somit konnte Sie für sich den ersten und zweiten Platz verbuchen. Es gelang jedoch, weitere starke Crews, wie etwa die Männer von Athlétika Györ die für die Strecke 18:43 benötigtern - Sie sind ja immerhin Gewinner des Capitals Cups -  deutlich zu schlagen.

Die deutlich verjüngte V8 Crew - mit den LIAnesen Jacob Blankenberger am Schlag, Nikolaus Beer, Alexander Kratzer, Christian Pühringer, Oliver Lehrer, Alexander Chernikov, Andreas Kral vom DBU, Hans Küng diesmal bei den „richtigen“ Männern am Start (Marko wäre statt Michael Bryant eingesprungen, der Probleme mit seinem Visum hatte und sehr überraschend nach Florida heim musste,  war aber gesundheitlich noch angeschlagen) - wurde Zweiter.


 Die war insofern schade, weil Hannah ihre eigene V8 Crew in der dritten Abteilung mit einer ausgezeichneten und mutigen Linie entlang der Kaimauer gegen die Strömung in eine Topposition brachte, dann allerdings bei der Kurve der Kaiserbadschleuse kurz eine "etwas" zu ambitionierte Linie und die V8 Crew in Folge an die Kaiauer steuerte. Wie sich später herausstellen sollte, war das notwendige Stoppen des V8 Bootes um wieder von der Mauer weg zu kommen rennentscheidend, konnte V8 die geschätzten rund 10 Sekunden Zeitverlust trotz der schnellsten Zeit im zweiten Lauf nicht mehr ganz wett machen. Ihre Crew,  nahm es gelassen, hatte Hannah doch einmal mehr gezeigt, dass sie in der Lage ist, einen Achter bei Schlagzahl 34 und starker Strömung so entlang der hohen Kaimauer zu steuern, dass die Riemenblätter kaum jemals mehr als eine handbreit neben der Mauer ins Wasser fassten. Das ist viel Können und viel Risiko aber das bringt auch die Zeiten gegen die Strömung, bei jenen Teams, die am Schluss ganz vorne mitmischen. Jeder der schon mal so eine Linie gefahren ist kann sicher gut nachfühlen, warum dabei nicht nur der Puls der Ruderer sondern auch jener der Steuerfrau während dem ganzen Rennen stets im roten Bereich tobte, wie die Auswertung der Pulsuhren ergab.

Wenn  2020 noch ein DONAUBUNDACHTER mitmischen würde, wäre das schön.

Text: Andreas K. Fotos: Norbert S.